Muktuk schwimmt wieder!

September/Oktober 2022

Als wir in der zweiten Septemberhälfte auf die Werft zurück kommen, ist es noch immer unerträglich heiß und schwül. Bei 40 Grad im Schatten ist es fast unmöglich zu arbeiten, zumal sich auch nachts das Boot nicht abkühlt. Stephanie vom Nachbarsboot (und inoffizielle Bürgermeisterin der Werft) leiht uns eine Klimaanlage, die Andreas in den Niedergang provisorisch einbaut. Innerhalb von zwei Stunden ist die Luft im Inneren auf 25 Grad Celsius herunter gekühlt. Nun können wir auch nachts wieder besser schlafen und am liebsten würden wir gar nicht mehr nach Draußen gehen.

In der nächsten Woche sinken die Temperaturen etwas, vielleicht haben wir uns auch besser an dieses Klima gewöhnt. Die Arbeiten gehen nun schneller voran: rostige Stellen behandeln, den Rumpf oben mit einer neuen Schicht rot versehen und das Unterwasserschiff mit drei Schichten Antifouling.

Bevor wir allerdings wieder ins Wasser zurück können, müssen erst einmal drei Boote umgeparkt werden, damit der Travel-Lift Platz hat, um zu uns zu fahren.

Draußen vor dem Ort ist es relativ ruhig, so dass wir beschließen, noch eine Nacht vor Anker zu bleiben. Um uns herum liegen einige Krabbenboote, die sich mit der untergehenden Sonne auf den Weg machen, um in der Nacht zu fischen.

Und dann fahren auch wir los Richtung Süden, um noch ein paar Wochen lang die Buchten und Inseln der Sea of Cortez zu genießen.

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